Bundesregierung zeichnet Seniorenarbeit aus
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Familienministerin Schröder honoriert Engagement mit 10 000 Euro
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Das Engagement älterer Mitbürger im Gemeindeleben wird in Frickingen vonseiten der Verwaltung hochgeschätzt und auch entsprechend gefördert. Dafür wurde Bürgermeister Joachim Böttinger jetzt von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ausgezeichnet. Die mit einer Förderung von 10 000 Euro verbundene Auszeichnung nahm Karl-Heinz Hofele, der Leiter des Frickinger Altenkreises, kürzlich in Berlin stellvertretend für den Bürgermeister entgegen und überreichte Joachim Böttinger die Urkunde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.
"Die Auszeichnung steht für die vorbildliche Seniorenarbeit“, zitierte Karl-Heinz Hofele den parlamentarischen Staatssekretär Hermann Kues, der die Urkunden der Familienministerin in Berlin überreichte. Von sich reden gemacht hat die Gemeinde Frickingen in jüngster Zeit insbesondere durch die Einrichtung des Bürgerforums „Wohnen im Alter in der Gemeinde“. Bei dieser Initiative, an der alle Generationen beteiligt sind, geht es darum, dem zunehmenden demografischen Wandel Rechnung zu tragen und Ideen zu entwickeln, wie man den alten Menschen das Verbleiben in ihrem gewohnten Gemeindeumfeld auch bei Gebrechlichkeit und möglicherweise auch bei Pflegebedürftigkeit ermöglichen könnte. Dabei spielen auch Überlegungen über den Einsatz von ehrenamtlichem Engagement eine Rolle.
Vor zwei Jahren hat das Bundesfamilienministerium das Programm „Aktiv im Alter“ ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen für das Engagement von Senioren zu schaffen und älteren Menschen die Möglichkeit zum Mitgestalten zu geben. In der zweiten Ausschreibungsrunde hat sich auch die Frickingen beteiligt. Mit Erfolg. Neben dem Bürgerforum „Wohnen im Alter“ hat die Gemeinde auch noch etliche andere Aktivitäten in Bezug auf das Engagement älterer Menschen vorzuweisen. Vor drei Jahren wurde der Verein „Miteinander“ ins Leben gerufen, der sich das Prinzip der ehrenamtlichen Selbsthilfe dort im Austausch von jüngeren und älteren Generationen auf die Fahne geschrieben hat, wo ältere Menschen ihren Alltag nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können. Ferner gibt es Gruppen wie die „Generation 60+“ oder Gruppierungen, die sich kirchlich oder kulturell engagieren.
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Die Urkunde im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, das Mitgestalten und Mitentscheiden der älteren Generation ist eine große Chance, auch in den kommenden Jahrzehnten attraktive und lebenswerte Kommunen für alle Bürgerinnen und Bürger erhalten zu können. Sie haben dafür im Rahmen des Programms "Aktiv im Alter" ein Zeichen gesetzt. Allen in Ihrer Kommune, die das Programm "Aktiv im Alter" mitgestaltet und sich dabei engagiert haben, spreche ich dafür meinen herzlichen Dank aus.
Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Quelle: SÜDKURIER 8.12.2010 Text und Bild: as
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