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Wichtige Papiere für Notfall abheften
„Ich hoffe, dass diese Mappe das gute Gefühl gibt, wichtige Dinge für den Notfall übersichtlich geregelt zu haben.“ Das sagte gestern in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER der Vorsitzende des Seniorenrats im Bodenseekreis, Harald Leber aus Friedrichshafen, bei der Vorstellung der neuen Vorsorge-Mappe. Sie ist ab heute bei den Städten und Gemeinden im Kreis erhältlich.
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Ab heute ist bei den Städten und Gemeinden im Bodenseekreis und im Landratsamt die neue Vorsorge-Mappe „Hilfe für den Notfall“ erhältlich. Harald Leber, Constanze Maag und Eduard Miller stellten sie gestern vor.
„Die Bürger, ob alt oder jung, sollten sicher sein, dass in jeder Lebenslage in ihrem Sinne gehandelt wird. Dazu bedarf es klarer Anweisungen und aller nötigen Informationen, die von Bedeutung sein können. Dabei will diese Vorsorge-Mappe helfen“, unterstrich Harald Leber.
Die Mappe sei vom Kreisseniorenrat entworfen worden und werde vom Landratsamt herausgegeben. Man könne darin viele persönliche Daten eintragen, wichtige medizinische Angaben machen und festlegen, was in einem Notfall geschehen solle.
„Die Angaben sind in einem Schnellhefter zusammengefasst, damit die Möglichkeit besteht, weitere Blätter, Formulare und Urkunden, die wichtig erscheinen, einzufügen. Die Angehörigen sollten natürlich in einem Notfall wissen, wo die Mappe aufbewahrt wird“, riet Eduard Miller vom Kreissozialdezernat, damit sie Zugriff darauf haben könnten. Die Idee sei im Kreisseniorenrat geboren worden. Sein Amt habe großes Interesse daran, dass die Mappe auch weit verbreitet werde. „Nachdrucken können wir immer noch“, sagte er.
„Richtig vorgesorgt hat man, wenn auch eine Vorsorgevollmacht oder wenigstens eine Betreuungsverfügung und dazu noch die beiliegende juristisch einwandfreie Patientenverfügung, also die mit der neuen Rechtslage, ausgefüllt worden ist“, ergänzte Constanze Maag von der Betreuungsbehörde des Kreises. Ihre Behörde sei im Übrigen berechtigt, eine Vollmacht zu beglaubigen. In schwierigen Fällen werde das von einem Notariat übernommen. Grundsätzlich sei die Vorsorge-Mappe, egal in welcher Alterstufe, von Bedeutung.
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Foto: Geiling
Sie stellen die neue Vorsorge-Mappe „Hilfe für den Notfall“ vor: Harald Leber, Constanze Maag und Eduard Miller (v.l.).
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Bericht aus dem Suedkurier vom 11.11.2009 
Ansicht der Mappe

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