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Umbau oder Umzug ? Altersgerecht wohnen

(PH) Über die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung in den nächsten zwanzig Jahren gibt es verlässliche Aussagen. Diese sind auch den staatlichen Stellen und den Politikern bekannt. Die Vorsorge für die Zukunft, zumindest für die nächste, sollte eine der vornehmsten Aufgaben des Staates sein.
Im Jahr 2025 wird es in Deutschland voraussichtlich 40 Millionen Haushalte geben, von denen ungefähr 10 Millionen (~ 1/4) von Menschen mit einem Alter über 70 Jahre bewohnt werden. Zwei Drittel der Älteren wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben in der jetzigen Wohnumgebung. Doch etwas mehr als die Hälfte verlangt dafür zusätzliche Hilfsangebote. D.h. bis 2025 müssten durch Neu- oder Umbau jährlich etwa 100 000 Wohnungen geschaffen werden, die diesen Bedingungen genügen. Ein Umzug ins Altersheim ist die teuerste Lösung, denn Umbau und Anpassung als Alternative erspart vielen Menschen die Betreuung in Pflegeheimen. Die Pflegeversicherung würde enorme Summen einsparen. Dies hat jedenfalls das Eduard-Pestel-Institut für Systemforschung (EPS) errechnet.
Diese Studie finden sie hier http://www.pestel-institut.de/images/18/Wohnen-im-Alter-NEU.pdf
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Wenn Sie weitere Umfrage-Ergebnisse über das Wohnen im Alter lesen wollen, dann klicken Sie hier 
Wohnen in der Gemeinschaft – neue und differenzierte Wohnformen für das Alter
(pit) Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt stetig. Damit verändern sich auch die Gesellschaftsstrukturen. Um diese Entwicklung zu berücksichtigen, suchen viele Städte und Gemeinden nach zukunftsweisenden Konzepten, denn der Bau von immer mehr Alten- und Pflegeheimen kann weder gesellschaftlich noch ökonomisch eine Lösung sein.
Die Architektenkammer Bodenseekreis und das Landratsamt Bodenseekreis wollten mit einem Fachsymposium am 30.10.2009 eine Diskussion anregen, die sich mit angemessenen Wohnformen für das Alter auseinandersetzt. Zudem sollten Denkanstöße dazu gegeben werden, über bisherige Konzepte hinauszugehen.
Die Möglichkeit, in der dritten und vierten Lebensphase selbstständig, unabhängig und dennoch eingebunden in einer größeren Gemeinschaft zu leben, kann nur bestehen, wenn in Zukunft geeignete Wohn- und Lebensräume geschaffen werden. Dazu bedarf es einer funktionierenden Nachbarschaft und sozialer Netze sowie der Beachtung der Bedeutung der „gebauten“ Umwelt. Deshalb kann für eine positive Lebensgestaltung im Alter eine qualitätsvolle Architektur wesentlich beitragen. 
| . . Das erste Impulsreferat hielt Frau Prof. Dipl.Ing. Stefanie Eberding, Stuttgart: „Wohnformen für das Alter“ am Beispiel realisierter Projekte: - Seniorenzentrum Gustav-Werner-Stift Ravensburg - Wohngemeinschaft Demenz München - Demenzhaus Konstanz Jüngerhalde - Villa Seckendorff Stuttgart |
Wesentliche Grundlagen für die Projektierung der Wohnanlagen sind:
* Integration Wohnen für alle Haushaltsformen, Selbstbestimmtes Wohnen, Vermeiden von Ghettoisierung
* Nutzungsneutralität Mehrfachfunktion von Räumen
* Raumtransit Übergänge öffentlich – privat, Pflegeheimbau
* Flexibilität Wandelbarkeit der Räume
* Naturbezug Naturräume innen und außen, Licht und Luft
Seniorenzentrum Gustav-Werner-Stift Ravensburg ' Bauträger sind die Bruderhaus Diakonie Reutlingen und das Siedlungswerk Stuttgart. Das Zentrum hat 4400 qm Nutzfläche und 23 500 Kubikmeter umbauten Raum, das Pflegeheim umfasst 75 Plätze, das Betreute Wohnen 20 Wohneinheiten. Das Seniorenzentrum befindet sich in Ravensburg unmittelbar anschließend an den alten Stadtkern mit Blick auf die mittelalterliche Altstadt. Es ist angelagert an einen Park mit Bäumen, Bänken und Spielflächen. Mittelpunkt der Anlage bildet das Atrium mit guter Lichtsituation. Im Untergeschoss befindet sich der öffentliche Bereich, der flexibel nutzbar ist. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich jeweils 12 Zimmer. In den Verbindungsgängen wurden Ecken und Nischen eingeplant. Leichtbauwände in den Wohnungen lassen Änderungen zu. Durch ein Sockelgeschoss sind einzelne verschieden genutzte Baukörper miteinander verbunden. Im Sockelgeschoss befinden sich Tagespflege und Demenzbereich mit einer geschützten Gartenanlage. In dieser gibt es einen Rundweg mit Bänken und verschiedene Stationen wie Wasserstein, Rosengarten, Jugend, Alter. Diese Stationen dienen der Übung haptischer Eindrücke. Tiere sind erlaubt, einmal wöchentlich findet ein „Hundebesuch“ statt. Im Eingangsbereich des Erdgeschosses findet man Verwaltung, Café, Saal und Andachtsraum. Zum Seniorenzentrum gehört noch ein Baukörper mit 20 seniorengerecht konzipierten 2 bis 3 Zimmer Wohnungen.
Demenzhaus Konstanz Jüngerhalde ' Bauträger ist die Caritas Konstanz. Das Haus hat 4500 qm Nutzfläche und 24900 Kubikmeter umbauten Raum, das Pflegeheim umfasst 54 Plätze, das Betreute Wohnen 26 Wohneinheiten. Das Demenzhaus entsteht am Ortsrand von Konstanz – Allmannsdorf zwischen Stadtteil und Naturschutzgebiet. Dadurch haben die Bewohner einen direkten Bezug zur Natur. Der Eingangsplatz ist dem Stadtteil zugewandt und verknüpft diesen mit dem Haus. Deshalb steht der Eingangsbereich allen offen. Von hier aus geht eine Straße ab und vernetzt die einzelnen Wohngruppen. Diese organisieren sich um einen zentralen „Cantou“ *), den Ausgangspunkt für alle Aktivitäten der Bewohner. Jeweils zwei Wohngruppen können über Wintergärten (Orangerien genannt) zusammengeschlossen werden. Die geschützten Außenbereiche sind ebenfalls durch sie erreichbar. In drei aufgesetzten Baukörpern, nach Südosten ausgerichtet, befinden sich die betreuten Wohnungen, die sich sowohl zum Stadtteil und zur Natur orientieren. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [*) Anm.„Cantou“ (frz. Die Feuerstelle im Haus, die früher der zentrale Treffpunkt der Familie war) Ein Cantou ist eine familienähnliche Lebens- und Wohngemeinschaft speziell für alte und demenzkranke Menschen, die z.B. ihre Familien überfordern, die übliche Heimunterbringung unangemessen ist, psychiatrische Krankenhäuser die Betreuungsbedürfnisse nicht befriedigen können, etc. Der Mensch mit Demenz wird hier in seinen Eigenheiten respektiert und versorgt. Im Idealfall liegt der Cantou im Erdgeschoß und hat große lichtdurchlässige Türen, durch die man in einen eingezäunten Garten gelangt. Im Garten und in der Wohnküche spielt sich dann auch das Leben ab. Der Privatbereich des Bewohners ist ein Einzelzimmer mit Sanitärbereich, das prinzipiell mit persönlichen Möbeln und Gegenständen des Demenzkranken ausgestattet ist.]
Villa Seckendorff Stuttgart ' Bauträger ist die Bruderhaus Diakonie Reutlingen. Die Villen haben 4600 qm Nutzfläche und 20000 Kubikmeter umbauten Raum. Es entstehen sechs Hausgemeinschaften auf drei Ebenen. Das Pflegeheim umfasst 72 Plätze, das Betreute Wohnen 24 Wohneinheiten. Direkt am Kurpark in Stuttgart - Bad Cannstatt und infrastrukturell gut angebunden, lagen drei Villen. Zwei davon wurden abgerissen, die Alte Villa blieb erhalten. Der Neubau der „Pflege – Villa“ mit stationärer Pflege und verschiedensten Serviceleistungen definiert die Ecke. Im Inneren des Quartiers liegt die „Wohn – Villa“ mit Etagen für Betreutes Wohnen und Wohngemeinschaften. Pro Etage sind 6 Wohneinheiten (ca. 60 bis 74 qm) mit Balkon vorgesehen, wobei Wünsche der zukünftigen Bewohner berücksichtigt werden können. Zusätzlich ist ein Gemeinschaftsraum geplant. In Hausgemeinschaften leben Betreuer mit pflegebedürftigen Bewohnern wie in einem gemeinsamen Haushalt zusammen Hauswirtschaft, zentrale Küche und Wäscherei gibt es nicht. Mittelpunkt ist die Wohnküche, in der die Alltagsbegleiter die Mahlzeiten zubereiten, die Wäsche waschen und sie bügeln. Die Mithilfe der Bewohner ist jederzeit möglich. Über den Quartiersplatz erfolgt der Zugang zur Villa Seckendorff, deren Einrichtungen im Sockelgeschoß von allen Bewohnern mit genutzt werden. Die sechs Hausgemeinschaften gruppieren sich je um ein zentrales Atrium, was dem Haus eine grüne Mitte gibt, und es mit Licht und Luft versorgt. Die Atrien sind ein wesentlicher Bestandteil des Passivhauskonzeptes des Gebäudes.
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Das zweite Impulsreferat wurde von Frau Prof. Dr. rer. soc. Sigrid Kallfass von der Hochschule Ravensburg – Weingarten gehalten:  |
„Nachbarschaftsförderung im Quartier“, ein Forschungsprojekt, das im April 2009 begonnen wurde und auf drei Jahre ausgelegt ist. Dabei soll untersucht werden, ob sich Nachbarschaftlichkeit herstellen und halten lässt, und was man dazu braucht. Die zentrale Kategorie ist Teilhabe als „Sich-orientieren-können“ In ein solches Projekt müssen Forschungsinstitut, Genossenschaft und sozialer Träger eingebunden werden. |
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Warum Nachbarschaft ?
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Nachbarschaft gilt als Grundlage für das Wohlbefinden des Menschen im nahen Umfeld. Für den einzelnen bietet Nachbarschaft als soziales Kapital einen Zugang zu den Resourcen des gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens, z.B. Unterstützung, Hilfeleistung, Anerkennung, Wissen und Verbindungen.
[Anm.: Dadurch verringern sich soziale Kosten in dem Maße, wie Hilfeleistungen und Unterstützung im Rahmen dieses Beziehungsnetzwerks erbracht werden. Soziales Kapital benötigt eine Basis des Vertrauens, auf der sich Kooperation und gegenseitige Unterstützung entwickeln können.]
Als soziologischer Hintergrund können die Ideen von Tönnies, Simmel und Weber gesehen werden: „Vergemeinschaftung“ und „Vergesellschaftung“.
[Anm.: Gemeinschaft beruht im Wesentlichen auf Haus- und Dorfgemeinschaften, deren Grundformen Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft und Freundschaft sind. Sie ist „natürlich“, verwurzelt im realen und organischen Leben (Solidaritätsbeziehung). ‚Gesellschaft‘ ist eine „künstliche“ Einheit, die auf moderner Großstadt und Zivilisation beruht, die durch Handel, Waren- und Geldverkehr geprägt sind.
Simmel: Das gemeinschaftliche Leben ist primär durch die Vorherrschaft von gefühlsmäßigen Beziehungen zwischen den Menschen gekennzeichnet, das gesellschaftliche Leben durch Vorherrschaft berechnenden Verstandes und die mit ihm verbundenen zweckrationalen Erwägungen.
Weber: Gemeinschaftshandeln ist menschliches Handeln, das subjektiv sinnhaft auf das Verhalten anderer Menschen bezogen ist.]
Aktive Nachbarschaft schafft „Gelegenheiten“, ist ein Geben und Nehmen, eine Teilhabe.
Die Nachbarschaft, die alle Generationen – jung und alt – umfasst, wirkt sich am günstigsten aus.
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Was wird gebraucht ?
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- Grundvoraussetzung für lebensgerechtes Wohnen ist, dass in jedem Quartier Wohnungen und ein Wohnumfeld für jede Lebensphase vorhanden sind. Die baulichen Maßnahmen und das Wohnen sollten genossenschaftlich erfolgen, was Dauerhaftigkeit des Wohnrechts, Mitbestimmung und Mitwirkung gewährleistet. Durch Förderung der Nachbarschaften in den Wohnquartieren wird der Zusammenhalt und damit auch das Verantwortungsbewusstsein der Bewohner für ihre unmittelbare Wohnumgebung gestärkt.
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- Zur Unterstützung des Lebens und der Teilhabe zu Hause sollte ein soziales Unternehmen beteiligt sein. Diverse Module sollten angeboten werden, an die sich die Menschen anpassen können. Diese Module sollen bei Bedarf ausgedehnt werden. Als Beispiel kann „Die Freie Scholle“ in Bielefeld erwähnt werden.
[Anm.: Zitat „Freie Scholle“ :< Sicher Wohnen ein Leben lang > ist der Leitspruch der Freien Scholle. Alle ihre Aktivitäten und Initiativen sind ihm untergeordnet. Der konsequente Ausbau der genossenschaftlichen Selbstverwaltung, ein breit gefächertes Angebot an wohnbegleitenden Dienstleistungen und die kontinuierliche Verbesserung der Wohnqualität durch Modernisierung und Neubau bilden dabei einen Dreiklang, der im Zusammenspiel gutes selbstbestimmtes Wohnen für alle Mitglieder der Freien Scholle garantiert.]
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- Haus-Paten. Vor Ort werden in den jeweiligen Wohnhausgruppen Beratungs-, Freizeit- und Unterstützungsangebote etabliert, die sich an alle Alters- und Bewohnergruppen richten, die Unterstützungsbedarf haben. Das Ziel der Patenschaft ist die Förderung aktiven Nachbarschaftslebens zwischen Jung und Alt in überschaubaren Räumen.
Inhaltliche Grundlagen eines Konzeptes sollten immer sein:
Quartiersbezogenheit, um die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung älterer Menschen zu erhalten, gekoppelt mit infrastruktureller Qualität und wohngebietsbezogener Dienstleistungen.
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Podiumsgespräch
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Moderation: Ulrike Felder – Rhein, SWR Friedrichshafen
Teilnehmer/innen: Prof. Stefanie Eberding, Architektin Stuttgart
Prof. Sigrid Kallfass, Hochschule Ravensburg – Weingarten
Andreas Kösters, Sozialdezernent, Landratsamt Bodenseekreis
Ingrit Richters, Sprecherin „Aufwind – Bodensee“
Gerhard Schiele, Geschäftsführer St. Anna-Hilfe, Stiftung Liebenau
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- Vorstellung des Projekts „Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee“
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Das Ziel des Vereins ist es, Menschen in der dritten und vierten Lebensphase zu ermöglichen, in einer aktiven und selbstorganisierten Gemeinschaft zu leben. Zusammen leben ist mehr als zusammen wohnen, weshalb als Vision die „Wahlfamilie“ steht, in der man so lange wie möglich – auch bis zum Lebensende- zusammen lebt. Eine solche Familie umfasst 10 bis 12 Personen, Paare wie Singles. Jedes Wohngebäude soll über ausreichend abgeschlossene Wohnungen verfügen, wobei deren Größe für Singles etwa 50 qm, für Paare 80 qm beträgt. Ausbau und Rückbau der Wohnungen muss möglich sein, ökologische und energiesparende Bauweise wird angestrebt. Mittelpunkt ist ein Gemeinschaftsraum.
Das gemeinschaftliche Leben ist nur ein Angebot, doch es wird gehofft, das gemeinsame Handeln motiviert so, dass intensiv davon Gebrauch gemacht wird.
Der Hauptvorteil dieser Gemeinschaft ist, dass dem Leben ein neuer Sinn gegeben wird, und dadurch z.B. die Pflegenotwendigkeit später eintritt.
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- Lebensräume für Jung und Alt der St. Anna-Hilfe der Stiftung Liebenau
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Seit 1995 werden durch die Stiftung Wohnprojekte mit entsprechendem Wohnangebot durchgeführt. Die Grundlage für die „Lebensräume“ ist die aktive Nachbarschaft und kleine Quartiere. Die Wohnanlagen bestehen aus 2- bis 4- Zimmerwohnungen ( 40 – 100 qm) sowie je einem Servicezentrum mit Büro und Gemeinschaftsräumen.
Wichtig ist zukünftig auch der Erhalt und die Neuprojektierung von Pflegeheimen, die man immer brauchen wird. Grundsatz: Begleitung in der letzten Lebensphase muss human verlaufen. Deshalb werden auch familienähnliche Strukturen in Pflegeheimen angestrebt.
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Offene Diskussion
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- Paradigmenwechsel: Das Alter soll qualitativ betrachtet werden. Lebensqualität ist entscheidend. Im Alter blüht man auf. Prävention: Ungeeignete Wohnverhältnisse und Wohnformen vermeiden. Koordination der verschiedenen beteiligten Institutionen. Eruieren und sammeln: Was wollen die Menschen ?
- Politisches Interesse für Wohnprojekte ist in Baden-Württemberg nur wenig ausgeprägt
- Die Formalitäten mit dem Grundbuch behindern eine schnelle Änderung bei
Wohnungsprojekten.
- Es besteht noch immer viel Einsamkeit trotz vieler Dienstleister
- Die Mobilität im Alter sollte nicht abnehmen. Wie kann man Mobilität im Alter
organisieren ?
- Süddeutsche Mentalität (? Es ist mein und gut für mich!) verhindert adäquate
Wohnprojekte.
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„ Weiterdenken“
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Ausklang bei Wasser, Wein und Brot. Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Firma GIRA Elektro-Installationssysteme statt.

Links
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